Die Grinsebacke und das Agility

Bei unserem heutigen Post geht es um den Hayleyhund.

Ihr müsst wissen, dass ich mir vor Daridas Einzug vorgenommen hatte, mit jeder mindestens ein Mal die Woche ganz alleine etwas zu machen, unsere sogenannte "Quality-Time". So kann ich mich für ein paar Stunden voll und ganz auf einen Hund konzentrieren und die Bindung weiter aufbauen.

Hayley macht Pause vor der A-Wand


Bei Hayley habe ich mich für's Agility entschieden. Dies hat vor allem zwei Gründe: Hayley ist sehr zurückhaltend und ich wollte ihr mit dieser Sportart ein bisschen mehr Selbstvertrauen einflößen und zweitens ist das Agility super, damit der Rentnerhund ein bisschen "aufdreht".

Aber was ist eigentlich "Agility"? 

Beim Agility geht es darum, den Hund durch einen Parcours von verschiedenen Hindernissen hindurch zu führen. Dabei ist es ganz besonders wichtig, dass der Hund sich auf den Halter konzentriert, da der Parcours ohne Leine durchlaufen wird. Wichtig ist für mich, dass Hayley nicht einfach los läuft und die Hindernisse alleine meistert - sie muss auf mich achten und auf meine Kommandos warten. Bei Hayley ist dies aber bis auf ihre "Lieblingshürden" nie ein Problem. 

Welche Hindernisse gibt es und wie sind sie zu meistern? 

Ich fange einfach mal mit den Hürden an, die Hayley am liebsten mag und arbeite mich dann zu den weniger geliebten vor.

Tunnel


Der Tunnel ist aus Stoff und der Hund muss - logischerweise - durch ihn durch. Bei uns wird er meistens geknickt, sodass die Hunde nicht direkt hindurch gucken können. Dadurch ist es natürlich etwas schwieriger. Einige Hunde haben damit Probleme, da sie den Ausgang nicht erkennen können - Hayley gehört aber nicht dazu. Das ist ihr absolutes Lieblingshindernis!




Tisch

Bei dem Tisch handelt es sich um einen überdimensionalen Hocker, auf den der Hund drauf springen muss. Ziel dieses Hindernisses ist es, den Hund zum Pause machen zu bringen. Der Hund wird kurzfristig (mindestens 5 Sekunden) ausgebremst und muss auf diesem Tisch stehen bzw. sitzen bleiben. Hayley hat auch damit kein Problem, Pause machen ist voll ihr Ding. 😁

A- Wand

Die A-Wand besteht - wie ihr auf dem Bild sehen könnt - aus zwei Wänden, die steil zusammen gestellt sind. Der Hund muss logischerweise einmal rüber. Bei unserer A-Wand in der Hundeschule gibt es an den Enden zwei blaue Flächen, die sogenannten "Kontaktzonen". Der Hund muss mit den Hinterläufen auf dieser Kontaktzone stehen bleiben, die Vorderpfoten befinden sich in der Endposition schon auf dem Boden. Das dient dem Zweck, dass die Gelenke geschont werden, da der Hund nicht einfach drüber preschen darf. 



Laufsteg

Der Laufsteg ist sehr schmal, der Hund muss darauf achten, einen Fuß vor den anderen zu setzen und auch nicht zu schnell zu sein, da sonst die Gefahr besteht, dass er runter fallen könnte. Der Laufsteg ist relativ hoch und besitzt ebenfalls zwei Kontaktzonen. Den mag Hayley übrigens auch sehr gerne. 

Slalom

Beim Slalom sind verschiedene Stangen etwas versetzt eng hintereinander gestellt. Der Hund muss im Slalom an diesen Stangen vorbei. 

Hindernis

Das Hindernis wird vom Hund übersprungen. Sowohl von vorne, als auch von hinten. Die Stangen müssen dabei hängen bleiben und dürfen nicht runter fallen. 

Dieses Hindernis (welches sehr häufig vorkommt) ist eins der Hindernisse, die Hayley nicht so gerne mag.






Weitsprung

Der Weitsprung besteht aus mehreren, relativ flachen Brettern, die hintereinander aufgestellt sind. Der Hund muss ordentlich Anlauf nehmen und sich im Sprung strecken, sodass keines der Bretter berührt wird. Wichtig ist auch, dass er sich nicht auf den Brettern abstützt, was Hayley liebend gerne immer wieder tut.

Reifen

Der Reifen wird ein paar Zentimeter über dem Boden befestigt und es gibt ihn in verschiedenen Größen. Der Hund muss im Parcours durch ihn hindurch springen. Hayley kriecht aber gerne drunter durch... 😅


Weitere..

Es gibt noch andere Hindernisse, wie beispielsweise die Wippe. Die Wippe unserer Hundeschule befindet sich derzeit in Reparatur, weshalb wir sie noch nicht ausprobieren durften.


Was es sonst noch zu wissen gibt:

Bei uns ist es ganz wichtig, Hayley ganz doll zu motivieren. Ich lobe sie bei jeder Kleinigkeit und es gibt auch ganz viele Leckerli (die ich langsam mal von ihrer Futterration abziehen sollte... ). Darüber hinaus muss ich an meiner Körpersprache arbeiten und ganz stark darauf achten, welche Bewegungen ich mache, da Hayley sich stark daran orientiert. 

Ich kann Agility wirklich nur empfehlen, da Hayleys Selbstvertrauen immens gestiegen ist. Jeden Donnerstag, wenn wir auf dem Platz sind, dreht sie förmlich durch vor Freude und tanzt und wedelt mit dem Schwänzchen. 

Wichtig ist aber, dass euer Hund nicht übergewichtig ist, wenn ihr vorhabt, mit ihm Agility zu machen. Bei zu viel Gewicht können die Gelenke z.B. bei der Landung nach einem Hindernis ordentlich in Mitleidenschaft gezogen werden. 


Vielleicht ist Agility ja auch was für euch und ihr habt Lust, mal reinzuschnuppern. Die Grafiken sind von Aram und Abra.


Wir wünschen euch viel Spaß und bis bald!

Kommentare

  1. Liebe Doxa und liebe Hayley!

    Das hört sich ja wirklich so an, als hättet ihr das Richtige für euch gefunden! Mit Ziffer habe ich auch schon überegt Agility anzufangen, jedoch erst nach unserem Urlaub.

    Viel Spaß beim weiteren,

    Toffee & Frauchen :)

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